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Eine systematische Lerngrammatik
Es gibt viele Grammatiken mit unterschiedlichen Ansprüchen. Schulgrammatiken begleiten das Schulbuch, das heute vor allem einen weitgehend authentischen Eindruck Großbritanniens wiedergeben will. Die Sprache wird in Situationen dargeboten, die daher dialogisch sind. Es findet insofern eine sprachliche Stufung statt, da die Textelemente sich auf einzelne strukturelle Phänomene beschränken. Die Grammatischen Beihefte dienen der Erläuterung der jeweiligen sprachlichen Phänomene. Die Schüler lernen jedoch einzelne Sprachmuster, die viele von ihnen auf Grund des zunächst geringen Umfangs auswendig können. Sprachenlernen wird hauptsächlich zu einer Gedächtnisleistung.
Hier soll eine systematische Grammatik vorgestellt werden, die das Englische als ein zusammenhängendes System beschreibt, das den Ansprüchen des Lernens genügt. Diese Grammatik soll den Schülern helfen Strukturen zu erkennen, bzw. zu bilden. Sie sollen in die Lage gesetzt werden ein genaueres Verständnis der Sprache zu erlangen und einfach weniger Fehler machen. Diese Grammatik soll solange eine Lernstütze sein, bis Schüler ein Niveau erreicht haben auf dem sie über die Konstruktion von Sätzen nicht mehr nachdenken müssen.
Die Erforschung unseres Gehirns hat neue Erkenntnisse über den Gebrauch und den Erwerb von Sprache gebracht. Ebenso liefert die Informatik mit verschiedenen Informationsmodellen neue Einsichten über Sprache und Kommunikation.
Danach stellt Kommunikation die Fähigkeit dar zu abstrahieren, Sinn zu erkennen oder Sinn zu geben.
Der Spracherwerb der Muttersprache läuft nach diesem Muster ab. Absichten werden lautlichen Äußerungen zugeordnet, bestimmte Muster erzeugen entsprechende Wirkungen.
Der Spracherwerb einer weiteren Sprache in der Schule kann und soll eigentlich nicht nach dem natürlichen Muster ablaufen, da wesentlich weniger Zeit zur Verfügung steht und die Kinder ja bereits über sprachliche Erfahrung verfügen.
In der Schule fehlt fast immer der Aspekt der Wirkung. D.h., dass der Zuhörer eigentlich genau weis, nicht nur was der andere sagen will, sondern auch wie er es sagen wird. Daher entstehen Situationen, in den Schüler relativ komplexe Texte aus ihrem Gedächtnis abrufen, ohne das ihnen der Inhalt klar ist oder sie erzeugen Sätze, die ihre Zuhörer ‚verstehen’, für die ein Muttersprachler jedoch wesentlichen Entschlüsselungsaufwand verwenden müsste.
Beim Erwerb der Muttersprache wird das Kind eigentlich mit wesentlich mehr ‚richtigen’ als ‚falschen’ Sätzen konfrontiert. Erzeugt es selbst abweichende Sätze, so werden diese häufig von ihren erwachsenen Gesprächspartnern in der korrekten Form wiederholt. Dieses ist in der Schule so nicht möglich.
Trotz all dieser Schwierigkeiten haben Kinder in der Schule Fremdsprachen gelernt. Die Frage ist jedoch, ob sie dieses wegen oder trotz der jeweiligen Methode gelernt haben. Vermittlungsstrategien können nicht so einfach nach richtig und falsch bewertet werden, sondern lediglich nach ihrer Effizienz. Wie viel wird mit welchem Aufwand in einer bestimmten Zeit gelernt.
Eine Möglichkeit die Effizienz des Lernens zu erhöhen stellt der Versuch dar die Sprache möglichst schlüssig als ein System darzustellen, in dem Elemente begründbar auf einander bezogen wirken.
Die Beschreibung der Sprache sollte möglichst einfach und klar sein. Eine Anlehnung an mathematische Symbolik kann diese Forderung erfüllen.
Damit eröffnet sich den Lernern ein weiterer Zugang zum Spracherwerb
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